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Texte, die sich einfach so ergeben. Nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zur existenziellen Erfahrung von Abschied und Neubeginn.
Etwas verwandelt sich, wenn wir etwas Wichtiges zum Ausdruck bringen...
AUFGESCHRIEBEN.Aufgerieben.
Aufgeschoben.
Abgehoben.
Abgeschieden.
Zerrieben.
Verschieden.
Verschoben.
In der Hand.
Muscheln.
Am Kopf.
Fantasien.
An den Füßen.
Ringe.
Zeichen der Unabhängigkeit.
Damit fliegen lernen.
Wenigstens stolpern.
Voran.
Wenigstens 3 mm.
In anderen Sprachen.
Klänge in Dur und in Moll.
Die Pausen mehrsprachig.
Zurück.
Am Bahnsteig.
Staunen.
Weinen und Schreien.
Das Seil ist gespannt.
Und hält.
Ist tragfähig.
GANZ GENAU Ein Monat ist vergangen. Genau heute hast du dich verabschiedet. Und hast die lange Reise genommen. Du warst perfekt. Und musstest perfekt sein. Du warst ein liebevoller, wunderbarer Mensch. Wolltest niemandem wehtun. Gelitten hast du. Das ist nun Vergangenheit. Das Irdische hast du abgestreift. Deine Sonne strahlt aber heller. Heller denn je. Wir, am anderen Ende sehen nur die Spiegelungen.
Das sind die glänzenden Flammen, die uns erwärmen.
Deine Ausstrahlung hält an.
Deine Ausstrahlung ist wie das Salz im Meer.
VERRÜCKTE TIEFE Verrückte Pläne. Ist da ein Plan?
Haben mehrere Elemente ihren eigenen Willen bekommen?
Sich verschworen?
Auswegloses Zielstreben?
Entlang der Linie.
Das einzige Ereignis, das alles aus der Bahn wirft.
Verrückte Zeiten.
Kreisende Gedanken.
Loslassen. Und wiederkehren.
Dich begleiten.
Fünf Schritte tun.
In Wirklichkeit ist alles anders.
Du bist es, die uns begleitet.
Das Rätsel ist das Geschenk.
In allem was wir sind, bist Du anwesend.
In der Stille.
In der Kraft.
In jedem Morgen.
In jedem Duft.
Aufstehen. Ankommen.
Die Gegenwart spüren.
Spüren bloß und sonst nichts.
ZU NEUEM Zu völlig neuen Horizonten. Du bist in gänzlich neuen Sphären.
Wenn wir Glück haben, hören wir einen Schimmer.
Warten auf eine Eingebung.
Zwischen Ablenkung und Absturz.
Dann doch immer wieder Lichtblicke. Deinen Spuren nachspüren.
Gehen. Laufen. Zögern.
Spazieren. Innehalten.
Deine Welt erahnen. Zurückgehen.
Es ist kühl.
Warte auf den nächsten Sommer.
Morgenstunden: Inspiration.
Stille. Das Neue beginnt.
Es erahnen.
Ich höre Schritte.
Geblendet. Wunderbare Weisen.
GESTERN. Ich habe nichts erzählt.
Ich wollte nicht. Der passende Rahmen hat gefehlt.
Schwarzweiße Katzen.
Der Rasen.
Die Hügel.
Die Aussicht.
Eingeschlossen in eine Kapsel.
Versperrt.
Der Trick funktioniert nicht mehr, zu sagen, es war alles nur ein böser Traum.
Es ist alles nicht wahr.
Anschreiben gegen die Verzweiflung.
Anschreiben gegen das Vergessen.
Der Trick hat niemals funktioniert.
Fortgerissen werden von den Klängen der Musik.
Das Lubenov Orkestar bringt mich in die Ferne.
Wohin?
Nichts ist so wie es einmal war.
Was passiert auf deiner Reise?
Wohin geht sie?
GESCHWUNGEN. Verklungen. Verstaut. Vertaut. Rose. Reise. gerissen. Beflissen. Flugs hinauf. Flugs hinunter. Es dreht sich.
Alles.
Der Punkt wird immer kleiner.
Bis es zwischendurch eine Pause gibt.
Bis es dann keine Pause mehr gibt.
Der Abstand ist unendlich.
Unendlich zweifelhaft.
Offen.
Offen sein. Bei sich sein.
Geöffnet.
Eine Bedeutung erkennen.
Eine Bedeutung verlieren.
Felsbrocken kullern.
Sie kullern zu zweit.
Was es heißt, verbunden zu sein.
Manchmal weiß ich es.
AB UND ZU. Zuwinken. Fortlaufen. Ablenken. Staunen. Schreien. Weinen. Nachdenken. Sich vor Augen führen. Wenn das und das gewesen wäre. Und hätte ich doch. Hätte ich doch und warum hab ich nicht.
Warum?
Nichts ist so beständig wie der Schmerz.
Der Schmerz ist mein Ratgeber.
Er ist verlässlich.
Du spazierst in einer neuen Natur. Über den Wolken.
Ich bin sicher, dass du uns sehen kannst.
Wir wollen zurückkehren an den Punkt.
An den Punkt des Vorher.
Das Vorher/Nachher-Faktum verschieben. Woandershin.
Meine Augen sind auf dich gerichtet.
Der Tod fördert alles zutage.
Die Leerstelle überspringen.
Hin und Zurück.
Vor allem: Zurück.
So lange, wie es dauert, dass das ganze Bild vorhanden ist.
Lachen. Leben. Springen.
Mit dir. Zu dir hin.
Ich weiß es nicht, nichts ist klar von jetzt an.
Alles dreht sich.
Die vielen Geschenke deiner Anwesenheit tauchen auf.
Sie sind da.
Es sind Verknüpfungen.
Diese Verknüpfungen bist du.
Bin ich.
LANGSAM. Langsam merke ich, es wird hell. Es wiederholt sich. Der Tag bricht an.
Ich wundere mich jeden Tag aufs Neue,
dass die Welt weiter funktioniert.
Sie funktioniert, ja, doch. Aber sie ist leer ohne dich.
Blaue Sterne.
Rote Sterne kitzeln mich am Arm.
Du bist durch das Tor gegangen.
Ich stehe noch davor.
Du hast das Unmögliche gedacht.
Manchmal bin ich hilflos dagestanden, habe meine Augen gesenkt.
Ich hatte eine Ahnung von deinen unglücklichen Stunden.
Dann war es ganz still.
Manchmal sind die Bälle nur so gesprungen, über den Tisch.
Ich wollte nicht gewinnen, eigentlich.
Nicht zu oft, nicht öfters als du gewonnen hast.
Das letzte Spiel war ausgeglichen.
Ich wollte nicht, dass du dich ärgerst oder dich nicht gut fühlst.
Ich weiß es noch, wir waren eine Einheit.
Keine von uns beiden wollte unfair spielen und tat es auch nicht.
Und danach waren wir im Café Daun.
Reden. Lachen. Ein Austausch.
Das ist es, was bleibt.
Das Ereignis an sich.
Meine Traurigkeit hüllt mich ein wie eine Decke.
Sie breitet sich aus, über jede Mauer.
Über jede Unebenheit.
Alles ist ausgeebnet.
Leer.
Nichts ist wichtig.
Nur ein Schmerz ist da.
Nichts sonst zu sehen.
Nichts zu hören.
Kein Gefühl.
Nebel. Sonst nichts.
DIE SONNE SCHEINT, ES REGNET. Wind über mir. Ein Pfeifen unter mir.
Du bist mir ein Stück entgegengekommen.
Hand in Hand laufen wir über die Straße wie neugierige, unbeschwerte Kinder.
Du bist den langen Weg gegangen.
Hast dich nicht aufgehalten.
Gerade. Ohne Umschweife.
Bist du nachdenklich geworden, hast du es dir anders überlegt?
Der Himmel ist zu dir gekommen.
Du bist angekommen.
Er war immer auch schon da.
Jetzt aber ohne Masken.
Ohne Wenn und Aber.
Ich kann den Schmerz in meiner Brust spüren.
Sicher ist er nicht die einzige Verbindung.
Du gibst mir die Hand.
Du gibst mir jeden Tag die Hand.
Alles dreht sich im Tornado. Wo bist du?
Neue Rätsel gehen mit neuen Ahnungen auf den Weg.
Du hast mir deine Hand gegeben, einfach so.
Gemeinsam laufen wir die tausend Stufen hinauf.
In die Unendlichkeit.
SIE LACHT.
Sie lacht über uns.
Sie lacht über uns, während wir alle weinen und verzweifelt sind.
Nicht verstehen können.
Wir wissen nicht, dass sie schon angekommen ist.
Es geht ihr besser als je zuvor. Sie lacht und möchte, dass wir an die schönen Momente des gemeinsamen Seins denken.
An unsere Begegnungen, an den Spaß, die Freude, das Tun.
Sie möchte mit uns in Verbindung bleiben und uns sagen:
Ich habe die lange Reise genommen.
Ich bin da.
Vertraut darauf, dass es mir gut geht.
Seid nicht komisch!
Ich bin im Himmel - was für eine Frage?!?
Es geht nicht an, dass ihr immer nur verzagt. Es ist gut,
wenn ihr an micht denkt, denn so bleiben wir zusammen.
Ich berühre euch im Traum.
Vertraut darauf, es hat alles seinen Sinn gehabt.